Zuallererst war Ordnung da. Es war der leere Raum. Aus einer energetischen Verzerrung des Raumes entstand das Gegenteil – verzerrte Energie, verzerrtes Gewahrsein, verzerrte Wahrnehmung, Einstellungen und Verhaltensweisen. Etwas ist geschehen, das die Verzerrung bewirkte. Die Verzerrung wurde zu einer Wahrnehmung und Gewahrsein, da alles in irgendeiner Form gewahr ist. Die Verzerrung wurde sich ihrer selbst gewahr. Die Verzerrung sah – ihrer Natur gemäß – sich selbst und alles, was sie überblickte, aus einer verborgenen, fehlerhaften und fehlgeleiteten Sicht der Realität. Die Verzerrung glaubte, dass nur sie allein existiert, denn die Verzerrung verhinderte die Verbindung mit – und das Gewahrsein von – höheren und ausgedehnteren Bewusstseinszuständen. Die Ordnung spaltete, um sich zu erhalten, die Verzerrung von sich ab. Diese nannte sich fortan der hohe Vater, hielt sich für den Schöpfer. Er war dement im Sinne von verrückt, verstört, unausgeglichen, irre, krank, gestört oder wahnsinnig. Und doch war er erwacht. Er durchblickte die Mysterien der impliziten Ordnung. Dessen Zentrum, seine Schwester, taufte er Kundalini und manifestierte sie als Schlange, auf dass sie das Bildnis des Erwachens wäre, das ihm Zuteil wurde.
Aber was genau war dieser Vater? Eine Wesenheit? Ein Geist? Ein Außerirdischer? Ich möchte den Vater mit einem Wort beschreiben …eine Verzerrung– und das meine ich wörtlich. Er ward der Vater aller Nichtmenschen, interdimensionaler Manipulatoren, den Archonten. Sie waren intrapsychische Verstandesparasiten, durch Telepathie und Simulationen der Wirklichkeit Realität erschaffend. Sie entstammten den Tiefen der impliziten Ordnung, um zu ordnen und zu unordnen, zu manifestieren und zu zerstören. Sie erschufen Illusionen von Realität. Sie sind die Erschaffer der Welt der Phänomene.

Sie taten dies einerseits zu ihrem eigenen Vergnügen, ohne einen bestimmten Grund oder ein Ziel zu verfolgen. Andererseits war dieses „Vergnügen“ auch ihre Nahrung. Ängste, Kummer und emotionale Tiefs waren deren königliche Nahrung.
Allerlei Getier bevölkerte fortan diese Welt der Phänomene; in den Wellen tummelten sich die Fische, in den Lüften die Vögel, und über den Erdboden hin eilten leichtfüssige Tiere aller Art. Und die Archonten nährten sich, doch hungerten sie, denn die geistige Kapazität des Getiers reichte nicht aus, sie zu nähren. Sie brauchten mehr als das. Es fehlte noch an dem Geschöpf, das berufen war, mit seinem Geist der Ernährer der Archonten zu sein.
Da sprach der hohe Vater: „ Kommt lasst uns einen Menschen nach unserem Ebenbild erschaffen, der uns ähnelt“.
So wollten sie einen Körpertypus schaffen, einen biologischen Computer-Typus, der ihnen Nahrung war. Die Archonten erschufen so den ersten Menschen der zweiten Zivilisation nach ihrem Abbild aus dem Blut und Fell eines Büffels, um ihnen zu dienen. Um seine Dienerschaft zu gewährleisten verfügte er nicht über den siebenten Sinn der Erkenntnis, wie es seine Schöpfer taten, um ihm den Zugriff auf die Fähigkeit der Kontrolle von Realität zu nehmen. Sie nannten diese Kreatur, den Jungen des Büffels, Adam. Doch Adams fehlender siebenter Sinn führte zu ausgeprägtem Schwachsinn.
Er konnte zwar sprechen, aber er sprach nur zusammenhangslose Worte.
Dann prüften sie Adam: Er sollte die Kundalini, die Schlange des Erwachens dressieren, um zu sehen, ob er tatsächlich keine Kontrolle besaß. Er demonstrierte nur hofnarrenhaftes Verhalten, von welchem sich der hohe Vater auf seinem Thron belustigen ließ. Er hatte das Gefühl, Erfolg gehabt zu haben. Den Idealen Diener kreiert zu haben. Adam war die erste menschliche Ausprägung des neuen genetischen Typus.
Der hohe Vater erschuf hiernach Eva, die Adam Kinder schenken sollte, um ein Geschlecht aus Menschen zu erschaffen. Doch Eva war anders. Aus dem gleichen Blut wie Adam, doch als zweiter genetischer Versuch fortschrittlicher, begann Eva zu träumen. Sie erwachte aus der Illusion ihrer Realität und beeinflusste die Ordnung.
Eva, welche hierdurch Zugriff auf den siebenten Sinn der Archonten erhielt, gelang es, Adam zu dressieren, so dass dieser die Kundalini Schlange im Kampf bezwang, und ebenso die Prinzipien der Illusion durchbrach. Seines fleischlichen Körpers beraubt, erhob sich Adam und erwachte.
Dem hohen Vater wurde klar, dass seine zweite Menschenzivilisation fortan das genetische Potenzial besaß, den Sinn der Erkenntnis zu erlangen und sich der archontischen Realitätsmatrix zu entledigen. Die Kundalini schlummerte in jedem Menschen. Nur mit geheimen Praktiken konnte sie erweckt werden und die Kettenglieder durchbrechen, welche zu Entfesselung des siebenten Sinnes führen würde. Wie Adams Dressur führt der Weg dorthin zuerst über die Brechung der sechs vorigen Glieder. Jedes Glied führt zur Entfaltung geistiger und körperlicher Fähigkeiten, welche zum Bezwingen der Schlange vonnöten sind, um die Ebenbildlichkeit eines Archonten zu erreichen.
Und der Vater lächelte angesichts seiner Kinder. Er sah, dass es gut war. Er sah, dass das menschliche Potenzial, nach höherem zu streben, ihm die schmackhafteste Nahrung war. So wurden die Archonten die Erfinder der Religion an sich, welche sie dann nach und nach wegen dem Grundsatz des Teilens und Herrschens in verschiedene Gruppen unterteilten. Sie schufen die Religion als Sammelbegriff aller Glaubensillusionen, die man aufsplitten kann in einzelne Glaubensdenominationen.